Ich habe zwar keine schwarze Kochjacke, bin tätowiert und trage vorzugsweise Glatze, aber ich mache mich ganz hervorragend als Burger-Koch. Sogar als After-Work-Burger-Koch. Dieser Burger ist ein Traum. Die Buns könnt ihr frisch zubereiten, da sie in wenigen Minuten verarbeitet sind und sich dann im Ofen von alleine backen. Karamellisierte Zwiebel trifft würzigen Cheddar ( ich habe den von Kerrygold verwendet) beim meet and greet zwischen knackigem Bacon und leckerem Feigenchutney. Dazu tummeln sich ein paar gesunde Chips, die sogar für minitauglich befunden worden sind.

Beginnen wir direkt mit den Buns. Geht das überhaupt? Burgerbuns in gesund? Jawohl das geht und mit Trockenhefe gelingsicher und schnell, so dass ihr sogar after-work Hamburger zaubern könnt. Der Teig reicht für 6-8 Buns.  Den Rest könnt ihr einfrieren und habt so immer frische Burgerbrötchen zu Hause.

Für die Dinkel-Burger-Buns

Das Rezept:

370 g Dinkelmehl

200 g Buttermilch

120 g Magerquark

1 Päckchen Trockenhefe

1 gute Prise Salz

Das Dinkelmehl, Trockenhefe und ein Prise Salz miteinander vermengen.

Buttermilch und Maqerquark zugeben und zu einem homogenen Teig kneten.

Je nach Größe 6-8 Buns  formen und im Ofen bei 210 Grad ca. 30-35 min. backen.


Dann geht´s weiter mit dem Chutney. Irgendein Chutney habe ich immer zu Hause. Zu Fleisch, zu Käse oder teilweise auch als Aufstrich. Dieses Feigen-Chutney lässt sich also entweder wunderbar vorbereiten oder hält sich frisch zubereitet noch ein paar Tage.

Für das Feigen-Chutney

Das Rezept:

3 frische Feigen

1 kleine rote Zwiebel

2 EL Olivenöl

2 EL brauner Zucker

3 EL dunkler Balsamico

Salz und Pfeffer nach Belieben.

Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und in etwas Öl 2-3 Minuten scharf anschwitzen. 

2 EL braunen Zucker zugeben und karamellisieren lassen.

Die Feigen klein schneiden und zugeben.

Thymian zufügen und mit Balsamicoessig ablöschen.

Bei schwacher Hitze ca 35 min köcheln lassen.


Für die Süßkartoffel- und Rote-Beete-Chips

Das Rezept:

1 Süßkartoffel

2 kleine Rote Beete

5-6 EL Öl

Zum würzen Paprika, Salz, Pfeffer und 3-4 Stängel Thymian

Süßkartoffel und Rote Beete schälen und in feine Scheiben hobeln.

Mit Öl vermischen und mit  Salz, Pfeffer und 3-4 Stängel Thymian würzen.

Bei 100 Grad ca 60 min backen.

Je länger, je krosser, je nach Geschmack.

Burger3

Für die karamellisierten Zwiebeln

Das Rezept:

1 kleine rote Zwiebel

2 EL Öl

1 ½ EL brauner Zucker

2 EL Balsamico

Die Zwiebel in feine Ringe hobeln und in etwas Öl kurz anschwitzen.

Braunen Zucker zugeben und karamellisieren lassen.

Mit Balsamico ablöschen und kurz reduzieren lassen.

Achtet darauf, dass die Zwiebeln nicht ganz durch sind, dann behalten sie ihren feinen, leicht süßlichen Geschmack .


Für die Rindfleischpatties

Das Rezept:

500 gr Rinderhack

Salz und Pfeffer nach Belieben.

Wenn der Burger als solcher schon sehr viel verschiedene Zutaten enthält, dann sollte das Fleisch nicht überwürzt sein.

In diesem Fall, das Hacklfleisch schön weich und warm kneten und mit Salz und Pfeffer würzen und zu kleinen Patties formen.

Kleiner Tipp: In der Pfanne erst die Bacon braten und dann im Fett die Patties.

Dann mit einer Scheibe Cheddar von Kerrygold belegen und kurz im Ofen den Käse  schmelzen.

Ein Traum. Übrigens der erste würzige Käse der es auf Mini´s Pausenbrot geschafft hat. Das will was heißen. So jetzt habt ihr aber viel geschafft. Geht’s nur noch ans Burgern. Am Besten das Chutney direkt auf die Brötchen-Hälften verteilen, dann wer mag etwas Salat, das mit Cheddar überbackene Rindfleisch, die Zwiebeln und das Bacon. Wenn der Burger noch nicht umgefallen ist, könnt Ihr jetzt einen riesen, mega Burger geniessen.

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Lasst es euch schmecken

Eure Desi

Dieser Post ist entstanden mit freundlicher Unterstützung von Kerrygold

2 replies on “Burger–Sause mit Cheddar, Bacon, Feigenchutney, karamellisierten Zwiebeln und Süßkartoffel-/Rote-Beetechips

  1. Meeeega lecker!!
    Meine liebe Desi, ob nun tättowwwiiiert ;-) von oben bis unten oder nicht, Glatze hin oder her, ich bin ja gerade erst mal vom Stuhl gekippt beim Anblick dieses oberköstlichen Burgers! Waaaahnsinn! Ich liebe ja Burger. Und dann noch mit so feinen Zutaten, oooh ich WILL den haben! Jetzt!
    Super finde ich ja dein Rezept für die Buns. Ich hab die ja noch nie selbstgemacht… zu faul, wie immer… haben auch alle geschimpft bei meinem Burgerpost, hihihihi… Na und die klingen nun aber wirklich einfach. Vor allem Dinkelmehl, das ist perfekt, der Mann liebt es komischerweise… zzzz ;-)
    Deeeesi, bitte mehr davon!! <3
    Liebste Grüße
    Katja

    1. Dankeschön, der war auch megaaaaa lecker und so hoch und so fett und so groß.
      Ja Dinkelmehl ist eine echte Alternative, auch bei Pasta und co..
      Liebste Katja, hab einen wundervollen Tag! LG Desi

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