Ich bin im grünen Fieber. Nach was? Nach dem feinen Pulver aus Japan. Matcha ist für mich der Inbegriff des neuen heutigen Lifestyles, weg von schlechten Produkten die uns nicht gut tun, hin zu Produkten die modern, gesund und glücklich machen. Denn wir achten heute viel mehr darauf gesund zu leben und der Umwelt nicht zu schaden. Matcha umhüllt ein Hauch von Luxus, denn er wird nicht nur getrunken, sondern genossen.  Er wird wohltemperiert zu einem grünen dampfenden Getränk aufgeschäumt und entfaltet erst so seinen Geschmack. Zu Anfangs dachte ich noch, ich könne mich dem Matcha-Bambus-Besen-Aufschäum-Ritual für 20 Euro pro Matchabesen entziehen, aber ich muss zugeben, ohne geht’s irgendwie nicht. Auch die Alternativen mit Milchschäumer und Co funktionierten irgendwie nicht richtig. Wer also jetzt denkt die Desi ist zu blöd zum Matcha-Tee machen, dem kann ich nur vollkommen zustimmen. Meine ersten Versuche waren nämlich nicht schaumig und in den letzten Schlücken schön klumpig. Da kommt dann besonders gut der leicht grasige Geschmack zur vollen Entfaltung. Aber mittlerweile habe ich dann doch dazu gelernt und in einen Matcha-Besen investiert. Ich trinke ihn bewusst und genieße das lieb gewonnene Ritual, im Einklang mit Körper, Geist und Seele.

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Was ist Matcha eigentlich genau?

Matcha–Pulver besteht aus den gemahlenen Blättern der Tencha-Teepflanze. Grüntee, der einige Wochen vor Ernte beschattet wird, das fördert wiederum die Bildung von Chlorophyll und so erhält das Pulver seine leuchtend grüne Farbe. Es wird angenommen, dass Matcha ursprünglich aus China kommt. Dort wurde er bereits im 6. Jahundert von buddhistischen Chen-Mönchen konsumiert. Die wiederum schnell die positive Wirkung bemerkten. Der japanische Mönch Myoan Eisai entdeckte auf seinen Reisen um 1190 das Matcha-Pulver und den Zen-Buddhismus und verbrachte zeitlebens damit die beiden Dinge in Japan zu verbreiten. In China hingegen nahm das Interesse an Matcha immer mehr ab, wohingegen in Japan sich das Pulver steigender Beliebtheit erfreute. Die Anpflanzung wurde perfektioniert und so können wir heute eine sehr gute Qualität genießen.

Was für Nährstoffe sind enthalten?

Matcha gilt nicht nur als Gesundheitsbooster, sondern auch als gesunder Kaffeeersatz. Durch die Gerbsäure Tannin und die Aminosäure L-Theanin, die sich an das Koffein binden, wird die Wirkung des Koffeins erst im Darm freigesetzt und ist somit milder und hält länger an. Ein entspannter Wachmacher also. Nicht zu verachten ist auch der hohe Anteil an Antioxidantien. Das ist die Fähigkeit freie Radikale zu stoppen und unschädlich zu machen, die zu oxidativem Stress führen. Bestimmte Lebensmittel minimieren diesen Stress und fördern somit die Gesundheit. Hier ein interessanter Artikel zum Thema Antioxidantien von der Verbraucherzentrale: Klick!

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Wie Matcha zur Weißwurst kam

Und der Bayer hat sich gedacht: „Was der New Yorker in seine Latte tun kann, das kann ich auch in meine Weißwürste tun“ und so kamen zwei Altöttinger auf die Idee Matcha-Weißwürste herzustellen. Klick! Derzeit werden sie noch im Gasthof limitiert auf 150 Stück hergestellt. Aber ein Patent ist bereits angemeldet und wer weiß, wann uns die grüne Wurst mal begegnet. Bei mir wird’s aber heute süß. Diese kleinen oder doch eher großen Pralinen werden euch umgehend verzaubern. Intensiv schokoladig, leicht herb mit einem Hauch Kokosnuss, vegan und gesund.

Das Rezept für die Matcha-Schoko Pralinen:

Zutaten:
100 g weiche Kokosbutter (bzw -mus)
5 TL Mandelmehl
3 TL gemahlener  Xucker oder Puderzucker
1 TL Matcha for cooking (KISSA)
200 g dunkle Schokolade (vegan oder nach Belieben)
1 TL Kokosöl
Etwas Meersalz, Matcha-Pulver und ein paar Schokosplitter könnt ihr zur Deko aufbewahren.

Zubereitung:
Kokosbutter, Mandelmehl, Puderxucker und Matchapulver vermischen und für 10 Min in den Kühlschrank stellen.
Inderzwischenzeit die Schokolade mit 1 TL Kokosöl in heißem Wasserbad schmelzen.
Wenn die Schokolade etwas cremiger bleibt, ist nachher das Befüllen einfacher.
8 Muffinförmchen bereitlegen und mit ca 2 - 3 TL der geschmolzenen Schokolade füllen 
und an den Seiten hochziehen.  (ungefähr bis zu ¼ der Förmchen)
1 TL des Matcha-Gemischs vorsichtig auf die Schokolade verteilen und leicht zerdrücken.
Mit einer Brise Meersalz und Matchapulver verzieren.
Die Förmchen in den Kühlschrank stellen und warten bis sie schön fest sind.
Wer das Ganze etwas weicher mag, holt sie 5 min vor dem servieren aus dem Kühlschrank.

Kleiner Tipp: Wer wie ich gerne mit Xylit anstatt industriellem weißem Zucker arbeitet, kann sich das Geld für den teuren Puder sparen und den Xucker einfach im Mixer klein häckseln.

Zur Info: Xylit ist Birkenzucker und gehört zu den sogenannten Zuckeraustauschstoffen, dem eine Stabilisierung des Säure-Basen-Haushaltes und eine antibaktierelle Wirkung nachgesagt wird.  Zuckeraustauschstoffe sind nicht zu verwechseln mit Süßstoffen, denn sie werden aus natürlichen Rohstoffen gewonnen. Xylit ist also wenig säurebildend, greift somit nicht die Zahnsubstanz an und lässt den Blutzuckerspiegel nur gering steigen.  Birkenzucker kann 1:1 zu normalem Hausaltszucker ersetzt werden und ist für alle, die sich Low Carb ernähren oder auf weißen Industriezucker verzichten möchten eine tolle Alternative.

Lasst es euch schmecken – Eure Desi!

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Ein ganz großes Dankeschön an das Team von KISSA: klick!, die mir netterweise auf meine Anfrage das Matcha for cooking zur Verfügung gestellt haben. Ich bin unter anderem deshalb so begeistert, weil KISSA einfach eine tolle Marke ist und ich die Produkte liebe. Warum das so ist erklärt der „KISSA Augenblick“ sehr schön:

„KISSA ist Tee. KISSA ist Fashion, Lifestyle und en vogue. 

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11 replies on “Matcha-Schoko-Praline küsst Kokosnuss

  1. Mensch, Desi! Ein toller Beitrag! Ich habe persönlich noch nie mit Matcha herumexperimentiert … aber irgendwann ist ja bekanntlich immer das erste Mal. ;) Bin schon gespannt auf das grüne Power-Zeug!
    Liebe Grüße
    Mariola

    1. Liebe Mariola,
      irgendwie ist mir dein Kommentar weggeflutscht. Vielen lieben Dank. Du solltest das unbedingt mal testen. Matcha hat was und ist ein total inteteressantes Produkt.
      Der Tee sowieso, aber gerade damit zu kochen finde ich persönlich total spannend.
      Viele liebe Grüße
      Desi

    1. Ja unbedingt. Die Dinger sind soooo lecker und der Matchageschmack kommt genau richtig raus. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Mit einem Hauch Kokosnuss. Sag mir gern Bescheid, ob sie dir schmecken. viele liebe Grüße Desi

      1. Das klingt vielversprechend :3 Welchen Matchaaufschäumer benutzt du? Ich überlege auch schon seit Ewigkeiten, ob ich einen kaufe. Mache mir meist Matcha Latte mit aufgeschäumter Milch, trinke ihn aber auch sehr gerne mal pur und da wäre er aufgeschäumt natürlich noch besser.

      2. Marke weiss ich leider nicht, hab mir damals das erste Pulver im Reformhaus gekauft und dann später auch dort den Besen. Den konnte man dort auch kaufen. Glaube um 15 Euro. Aber du hast recht pur geht’s nur mit Besen 😉

      3. Alles klar, danke. Dann werde ich einfach mal schauen wo mir einer begegnet ^^ Ich bin froh, dass es Matcha mittlerweile auch bei uns im Dm gibt in kleinen Portioniertütchen und halbwegs erschwinglich, muss man nicht mehr ewig suchen :)
        Viele liebe Grüße aus der Nachtbäckerei
        Elli

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