Heute steht alles im Zeichen der Kokosnuss, bzw. des Kokosöls. Nix Neues, dennoch immer wieder einen Beitrag oder ein Rezept wert, wie ich finde. Denn:

Kokosöl kann fast alles

Der Geruch von Kokos erinnert mich immer an die Achtziger. Gab es da nicht irgendeine Lotion oder ein Öl, das man vor dem Bräunen auftrug? Damits mit dem braun werden noch schneller klappt? Heute ist das natürlich weitesgehend verbannt, denn ohne Sonnenschutz als Grillwürstchen mit ordentlich Öl drauf, legt sich natürlich keiner mehr in die Sonne. Ach ich erinner mich so gut, sie roch soooo lecker nach Kokos. Seitdem liebe ich den Geschmack von Kokos, trägt er mich doch immer ein Stück in meine Kindheit. Außerdem liebe ich  Rafaello und ich liebe alles, was günstig, naturbelassen und gehaltvoll ist. Klar, dass ich da irgendwann auf Kokosöl stieß. Ein echter Alleskönner.

Ich zeige euch was genau:

Was ist Kokosöl und auf was muss ich achten?

Wichtig sind erstmal 3 Sachen: kaltgepresst, nativ (ungehärtet) und am besten Bio. Nicht zu verwechseln mit Kokosfett, kennt ihr bestimmt vom „kalten Hund“. Natives Kokosöl wird aus dem Fruchtfleisch, genannt Kopra durch Kaltpressung gewonnen, meist in Bio-Qualität. In diesem Fall ist es nicht raffiniert oder desodoriert sondern natur pur.

 Woher kommt´s und was kann´s?

Fast alles. Für die Küche, zum Backen und im Badezimmer. Es gibt sogar Artikel die empfehlen den täglichen Teelöffel Kokosöl als Teil einer gesunden Ernährung und zum Abnehmen. Ihr könnt etwas in euern Kaffee tun, statt Butter Kokosöl verwenden, im Smoothie, in der Suppe oder im Müsli. Ihr seht also, es ist ganz einfach Kokosöl in den täglichen Speiseplan einzubauen.  Ein bisschen in Verruf geraten ist es wegen dem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren. Wir wissen aber schon länger, dass das überholt ist, denn wichtig ist nicht wie viel Fett, sondern welches. Vereinfacht: gehärtete Fette oder Öle, sog. Transfett ist pfui (industriell hergestellt). Zu finden in Schokoaufstrichen, Keksen oder Fertiggerichten. Bietet sich ja auch an, da es die Lebensmittel haltbar macht.

Für die Schönheit:

Mini und ich machen immer mal wieder unseren Turbantag. Kokosöl hilft gegen trockene Haare und Kopfhaut. Einfach im Haar verteilen, Handtuch rum und über Nacht einziehen lassen. Eine herrliche Kinderpanscherei beim Auftragen. Am nächsten Morgen ist es vollständig aufgesogen und das Haar duftet verführerisch. Wenn nicht, einfach nochmal Haare waschen. Ab und zu in die Haarspitzen geben, auf spröde Lippen, zum Wimpernwachstum und auf Wunden. Wegen der entzündungshemmenden Wirkung kriegt Mini immer ein bisschen Kokosöl bei kleinen Schürfwunden auf die betroffene Stelle und schwört Stein und Bein auf die sofortige Verbesserung der Schmerzen. Ich bezweifle zwar die rasante Spontanheilung,  aber es riecht lecker und ein zufriedener  Mini ist definitiv ausgeglichener. Trotzdem ist was dran. Ich habe immer mal wieder sehr trockene Haut im Gesicht und die Haut schuppt. Ich verwende dann regelmäßig vor dem schlafen gehen Kokosöl als Abendpflege. Dann wurde es nach einiger Zeit, tatsächlich besser.

Für die Küche und zum Abnehmen:

Dann nicht zu vergessen die Verwendung in der Küche, zum backen und braten. In Smoothies oder in Getränken, zaubert Kokosöl eine feine Note, ist gesund und hilft beim Abnehmen, denn es kurbelt den Stoffwechsel an und ist sanft zur Verdauung. In Verbindung mit einer low carb Ernährung lässt es Pfunde schmelzen.

Ein erfrischender Schlankmacher-Salat, low carb und gesund mit 3x Kokos !

Absolut mini-tauglich, über den Salat lässt sich streiten, aber bei den Kokos-Puten-Stücken hat Mini ordentlich zugeschlagen und ihr könnt low carb mitsnacken.

 kokos pute gurke mango 015 Kopie

Das Rezept:

400 g Putenfleisch

1 Ei

2 EL Kokosöl

1 handvoll Kokosflocken oder mehr

für den Salat:

1 Gurke

1 Mango

für das Dressing:

2 EL Olivenöl (oder anderes)

1 TL Kokosöl

4 El Kokosmilch

Saft 1/2 Limette

Salz und Pfeffer

und weils so schön ist, 1 Prise Kokosblütenzucker

ein paar Basilikumblätter


Das Ei aufschlagen und mit Salz und Pfeffer würzen.

400 gr gestückeltes Putenfleisch darin wenden.

Mit Ei mariniertes Putenfleisch in Kokosflocken wenden.

In 2 EL flüssigem Kokosöl (bei mir ist es grad warm und das Kokosöl ist bereits flüssig) anbraten, direkt im Wok.

Durchbraten lassen.

Inderzwischenzeit Gurken und Mango in mundgerechte Stücke schneiden.

 2 EL Olivenöl (oder anderes)+1 TL Kokosöl+4 El Kokosmilch+Saft 1/2 Limette+Salz und Pfeffer nach Belieben zu einem Dressing verquirlen.

Ein paar Basilikumblätter hacken und zugeben.

Mit 1 Prise Kokosblütenzucker bestreuen.

Mit dem Putenfleisch anrichten. Servieren.


Lasst es euch schmecken!

Eure Desi

Was macht ihr so mit Kokosöl?

4 replies on “Gurken Mango Salat mit Kokos-Pute

  1. Bisher hatte ich nichts am Hut mit Kokosöl, was sich aber mit deinem Beitrag ab sofort
    ändern wird. Diese Informationen sind sehr informativ und ausserdem hat es prima
    geschmeckt. Kompliment!

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