Es ist schon etwas her, dass der Smoothie-Boom über uns hinweg zog. Rüber geschwappt kam er aus den USA. Oftmals als Schlankmacher, Gesundheitskur oder Schönheitswunderwaffe. Entstanden sind die ersten Smoothies bereits im New Orleans der sechziger Jahre. Stephan Kunau mixte Früchte mit Nahrungsmittelzusätzen, um die Beschwerden seiner Zuckerkrankheit und allerlei Unverträglichkeiten zu lindern. Sein gesundheitlicher Zustand verbesserte sich in kürzester Zeit und er gründete Anfang der 70er seinen ersten „Smoothie-Shop“.

Mittlerweile können wir uns kaum retten vor grünen, gelben, roten Paleo-, Power-, oder Detox-Smoothies. Die Vielfalt ist grenzenlos und sie sind rucki zucki hergestellt. Wichtig ist, dass sie frisch zubereitet werden, nicht durch Erhitzen haltbar gemacht wurden oder fertige Säfte enthalten. Nur so könnt ihr sicher sein, dass ihr die Qualität trinkt, die ihr trinken wollt und alle Vitamine erhalten geblieben sind, also ran an den Mixer.

Ich persönlich bin immer wieder begeistert, wie viele verschiedene Obstsorten, Gemüsesorten, Kräuter und Gewürze miteinander kombiniert werden können, was für ein leckerer Drink dabei entsteht und nebenbei hat man noch einen Haufen Vitamine, Mineralien, Ballaststoffe und wichtige Spurenelemente schwuppdiwupp auf der to-do-Liste abgehakt. Da nicht nur der Saft sondern die ganze Frucht verwendet wird, sind sie sehr sättigend.


Ein paar Tipps:

  • Gebt erst mal so viel Wasser dazu, dass die Messer gerade noch bedeckt sind. Dann gilt, unten schwer (Obst) und oben leicht (das „Grün“). Lieber nach dem Pürieren mit Wasser verdünnen.
  • Nur kurz mixen, damit die Nährstoffe durch die entstehende Wärme nicht beschädigt werden.
  • Obst-Gemüse-Verhältnis 50:50, wer sich erst mal langsam rantasten will 70:30.
  • Bananen machen den Drink sämig, alternativ Avocado oder crushed Eis / Eiswürfel.
  • Grüne Smoothies können wunderbar mit Birnen, Kiwis, süßen Äpfeln, Ananas, Datteln oder Honigmelone gesüßt werden.
  • Wer mag kann auch Mandelmilch, Kokoswasser oder Reismilch zugeben.
  • Gesundheitspower: 1 Stückchen Ingwer passt eigentlich immer.
  • Zitrusfrüchte fördern durch das Vitamin C die Eisenaufnahme.
  • Frisches Bio-Obst ist natürlich am besten, dennoch eignen sich tiefgefrorene Früchte ebenso.
  • Kardamom, Chili, Pfeffer oder Knoblauch geben eine feurige Note.
  • Chia-Samen für den Eiweiß-Boost
  • Gleich morgens zum Frühstück bringt er die Geschmacksnerven auf Gesundheitskurs und ihr startet fit in den Tag.

Schluss mit Ausreden, dachte ich irgendwann! Jetzt versuchst du es auch mal. Fast überall stand geschrieben, dass sich nur hochwertige Mixer eignen, sonst wird’s zu faserig oder die Zellen werden nicht richtig durchtrennt und es gibt keine Gesundheitswirkung.  Ich habe mir dann einfach mal ein 25 Euro Billigteil gekauft. Bei mir klappt’s wunderbar.

Die Smoothie-Welt hat er zwar nicht revolutioniert, trotzdem lecker, leicht und gesund. Wunderbar als Einsteigerversion geeignet, um auf den Geschmack zu kommen.

Melonen-Spinat-Smoothie oder wie es so schön heißt Green-Smoothie.


Das Rezept:

1/4 Honigmelone

1 Kiwi

2 Handvoll Spinat

10 cm Gurke

1/4 Limette

1 Stückchen Ingwer (wer mag)


Mixer-Messer (lustiges Wort!) mit Wasser bedecken. Melone, Gurke, Kiwi und Ingwer zugeben. Spinat drauf. Limette drüber. Mix it!

(Zum Schluss mit Wasser bis zur gewünschten Konsistenz verdünnen)


Lasst es auch schmecken!

Eure

Desi

Was ist euer Lieblings-Smoothie?

3 replies on “Gemixt, getrunken, gesund -Smoothies

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